Fancourt: Grace schlägt Major Sieger Els und Goosen im Playoff

22. Januar 2012 | Von | Kategorie: Golf European Tour

Der 23-jährige Branden Grace aus George, Südafrika schlägt im Playoff beim Volvo Golf Champions 2012 seine beiden Landsmänner und mehrfachen Major Champions Ernie Els und Retief Goosen und feiert einen grandiosen Back-to-Back-Triumph auf der European Tour. Auf seinem Heimatplatz, den The Links at Fancourt, lochte der Youngster auf dem ersten Playoff-Loch (Bahn 18/Par 5) seinen Putt zum Birdie, während seine beiden berühmten Konkurrenten lediglich das Par erzielen konnten. Das muss ein innerer Vorbeimarsch für Grace gewesen sein, die beiden “alten Haudegen” am Ende doch noch aus dem Weg zu räumen. Ist das der endgültige Generationswechsel im südafrikanischen Golf, den Charl Schwartzel und Louis Oosthuizen ja schon eingeleitet haben? Jetzt hat die “Regenbogennation” mit Grace einen weiteren Mehrfach-Sieger auf der Tour und mit George Coetzee steht noch einer bereits in den Startlöchern. Glückliches Südafrika! Auf dem 72. Loch hatte Grace allerdings eine Riesenchance auf den Sieg mit einem kläglichen Birdieputt ausgelassen – das wollen wir nicht vergessen. Mit einer finalen 71 (-2) war Grace ins Playoff gekommen, Els schaffte dies mit der besten Runde des Tages von 67 Schlägen (-6), Goosen scorte eine 70 (-3). Alle drei waren mit 12 unter Par total ins Ziel gekommen. 350.000 Euro wandern in die Taschen von Grace (die beiden anderen haben genug Kohle) und er setzt sich im “Race to Dubai” zunächst mal weit ab.

Der zweimalige US Open Champ Retief Goosen war am Ende nicht in der Lage seinen jungen Landsmann Branden Grace aufzuhalten - Foto:bmw

Auch Ernie Els stand am Ende ohne Titel da und musste dem jungen Landsmann den Vortritt lassen- Foto:bmw

Colsaerts im Pech
Auch der 29-jährige Belgier Nicolas Colsaerts spielte bis zum 72. Grün um den Sieg mit. Nach einem schlechten Drive auf dem Schlussloch wählte er jedoch einen Umweg über das Fairway eines benachbarten Loches und verschob nach einem Approach mit dem Holz 3 seinem Birdie-Putt, der ihn ebenfalls ins Playoff gebracht hätte. Am Ende wurde es “nur” Platz 4 (-11 insgesamt) für den Longhitter. Dann folgt Charl Schwartzel, der auf den beiden Schlußbahnen zu viel Risiko ging und den Preis zu zahlen hatte (-10). Einen tollen 6. Rang belegte am Ende RyderCup Captain José Maria Olazábal (Esp) mit -8 total.

Nicolas Colsaerts vergab seine Siegchancen auf dem 72. Loch mit einem völlig verzogenen Drive - Foto:titleist.com

Starkes Turnier von 'Ollie" Olazábal auf den Fancourt Links in Südafrika

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