Inverness: Molinari weiter on Top, Kaymer und Siem mit 69er Runden

14. Juli 2012 | Von | Kategorie: Golf European Tour

Francesco Molinari (Ita) bleibt auch nach dem Movingday der Scottish Open 2012 in Inverness “the man to beat”. Der Turiner will es unbedingt seinem Bruder Edoardo, der verletzt zu Hause sitzt, gleichtun, der in Loch Lomond die Scottish Open bereits gewinnen konnte. Mit einer bogeyfreien 67 (-5) überzeugte Francesco abermals und ist mit 17 unter Par nach 54 absolvierten Löchern ganz oben. Der Däne Anders Hansen ist ihm aber mit -16 unmittelbar auf den Fersen. Er notierte eine 65 (-7) für Runde 3 auf den Castle Stuart Golf Links. Auf Rang 3 folgen Sören Kjeldsen (Den) und Marc Warren (Sco). Beide scorten zusammen mit dem Schotten Martin Laird die Runden des Tages mit 64 Schlägen (-8). Laird rangiert auf Rang 5 bei -14. Diesen Platz teilt er u.a. mit Phil Mickelson (USA), der durchaus zu überzeugen weiß auf fremdem Terrain und ebenfalls Siegchancen hat am Final Sunday. Selbst Titelverteidger Luke Donald (Eng) ist noch lange nicht aus dem Rennen auf Platz 9 mit -13. Aber da müsste schon eine Traumrunde her und Molinari und Co. müssten patzen. Alles schon da gewesen, vor allem bei Donald, aber realistisch ist eine erfolgreiche Titelverteidigung der Nummer 1 der OWGR bei dieser Ausgangsposition nicht.

Nach Platz 2 letzte Woche in Paris ist Francesco Molinari eigentlich reif für den Titel in Inverness – Foto: bmw

Präsentiert sich in glänzender Form vor der OPEN: Phil Mickelson – Foto:USGA

Kaymer und Siem mit 69 Schlägen in Runde 3
Martin Kaymer und Marcel Siem scorten beide die 69 (-3) an diesem Samstag in den schottischen Highlands – allerdings auf sehr unterschiedlichen Positionen. Während Siem auf Platz 53 eher von untern grüßt, ist der Mettmanner immerhin noch auf dem geteilten 16. Platz. Dennoch verlor Kaymer 10 Ränge auf dem Leaderboard. Hoffentlich hat er nicht wieder so ein schwaches Wochenende, wie in Paris zuzletzt, dann gehts’s noch weiter abwärts. Bei Kaymer sah die Scorekarte ziemlich clean aus, denn er blieb bogeyfrei und erzielte drei Birdies und 15 Pars. Ganz anders bei Marcel: Der Ratinger begann Runde 3 schon mit einem Doppelbogey auf Loch 1. Es folgten fünf Birdies und zwei Bogeys bis zum Turn. Es gab also nur ein Par auf Bahn 5 auf den ersten Neun. Auf den Backnine kamen neben zwei Birdies sieben Pars zustande. Morgen heißt es vor allem für Kaymer nochmal tief zu scoren, um vielleicht einen Fuß in die Top10 zu bekommen. Siem kann frei aufspielen, er hat seinen großen Sieg ja in der Tasche.

Die 69 von Martin Kaymer war zuwenig heute in Castle Stuart um sich für den Finaltag in Position zu bringen – Foto:bmw

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