Home | USA gewinnen den 37th Ryder Cup in Valhalla |
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| Von Bert Schmidtke | |
| 21. September 2008 | |
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Die Schlacht ist entschieden: Die USA haben Europa bei der 37. Ausgabe des Ryder Cups im Valhalla GC in Louisville, Kentucky eine herbe Niederlage beigebracht. Die US-Boys von Team Captain Paul Azinger triumphierten über die Jungs von Nick Faldo mit 16,5 zu 11,5 nach den Einzeln am "Final Sunday". Damit holt die USA den Cup nach 1999 in Brookline wieder zurück in die Staaten. Den Europäern bleibt nur, dass sie bravourös gekämpft haben und diesmal leider nicht die Nase vorne hatten. Europa hatte fünf der letzten sechs RyderCups für sich entschieden und so langsam drohte schon so etwas wie Selbstverständlichkeit einzuziehen. Damit ist jetzt Schluss - es ist der höchste Sieg der Amerikaner seit 1981, als man 18,5 zu 9,5 gewann. Paul Azinger hat damit alles richtig gemacht und führte anschließend den Triumph auf die Umstellung des Qualifikatiosnmodus mit vier "Picks" zurück. Bei den Europäern war Ian Poulter, einer der zwei Picks, der stärkste Spieler, während ausgerechnet der dreimalige Major-Sieger Padraig Harrington der schwächste war. Die Einzel: Sergio Garcia verlor im Match 1 gegen Anthony Kim hoch mit 5 auf 4. Garcia konnte seine RyderCup-Bilanz nicht verbessern, er gehörte auf der europäischen Seite ganz klar zu den Enttäuschungen, genau wie Westwood, Harrington, Stenson und Casey. Die vermeintlichen "Asse" stachen diesmal nicht. Paul Casey halbierte sein Match No. 2 gegen Hunter Mahan. Robert Karlsson spielte die ganze Woche über stark und gewann auch Match 3 gegen den ebefalls unglaublich gut aufgelegten Justin Leonard hoch mit 5 auf 3. Ein ganz tolles RyderCup Debut gab Justin Rose, der zusammen mit Ian Poulter in den Teamwettbewerben die meisten Punkte holte und auch sein Einzel gegen den wiedererstarkten Phil Mickelson klar mit 3 auf 2 gewann. Henrik Stenson verlor gegen Altmeister Kenny Perry mit 3 auf 2 und Boo Weekley schlug Rookie Oliver Wilson mit 4 auf 2. Auch Sören Hansen, der ebenfalls ein gutes Debut hinlegte, konnte seine Partie leider nicht gewinnen und unterlag dem Local J.B. Holmes mit 2 auf 1. Enttäuschend war auch die 2 auf 1 Niederlage von Miguel Angel Jiménez gegen Jim Furyk. Vom Spanier hatte man mehr erwartet. Im Match 9 bezwang Graeme McDowell als Rookie den etablierten Stewart Cink. Klassedebut auch von McDowell. Und der beste Mann im Team von Nick Faldo, Paradiesvogel Ian Poulter, gewann auch sein Einzel gegen den die ganze Woche super puttenden Steve Stricker mit 3 auf 2. Klasse! Westwood vergeigte in der vorletzten Partie ebenso wie Padraig Harrington gegen den eigentlich blassen Chad Campbell 2 auf 1. ![]() Auch der "Grande" aus Torremolinos M.A. Jiménez ging am Ende gebückt Asse stachen diesmal nicht Auch wenn der 51-jährige sechsmalige Major-Champion Nick Faldo am Ende sagte: "Doch haben wir unser Herz und unsere Seele gegeben und ich bin unglaublich stolz auf diese zwölf Jungs", bleibt doch die Frage, warum ausgerechnet die etablierten Spieler, die Zugpferde im Team diesmal nicht so gespielt haben, wie man es vielleicht erwarten durfte. Dies gilt es zu analysieren bis zum nächsten Ryder Cup 2010 im Celtic Manor Resort in Wales. Für Martin Kaymer war es im Nachhinein vielleicht gar nicht so schlecht, dass er sich knapp nicht qualifizieren konnte. Dass er trotzdem vor Ort war und hautnah miterleben durfte, wie so ein RyderCup abläuft, ist sicher einer große Erfahrung für ihn gewesen und wird ihn hoffentlich beflügeln, beim nächsten oder übernächsten Mal mit von der Partie zu sein. Tags: 37th Ryder Cup - Valhalla Golf Club - Nick Faldo - Paul Azinger - Padraig Harrington - Robert Karlsson - Phil Mickelson - Anthony Kim - Henrik Stenson - Paul Casey - Justin Leonard - Hunter Mahan - Justin Rose - Ian Poulter - Stewart Cink - Chad Campbell - Lee Westwood - Sergio Garcia - Kenny Perry - Jim Furyk - Graeme McDowell - Oliver Wilson - Sören Hansen - Miguel Angel Jiménez - J.B. Holmes - Martin Kaymer - |
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