Home | USA nur 5,5 Punkte vom RyderCup Sieg entfernt |
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| Von Bert Schmidtke | |
| 21. September 2008 | |
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Die USA führen beim 37th Ryder Cup in Louisville, Kentucky mit 9 zu 7 gegen die Europäer und benötigen nun in den Einzelnen nurmehr 5,5 Punkte, um den Cup nach 1999 wieder in die Staaten zu holen. Das sieht also nicht gut aus für die Europäer im Valhalla GC. Aber, 1995 in Oak Hill lagen die Amis schon einmal 9:7 vorne nach den beiden Teamtagen und verloren am Ende doch noch mit 14,5 zu 13,5. Das ist nun die große Hoffnung der Europäer und die Tatsache, dass sie in den letzten sechs RyderCups viermal auch die Einzelwertung am Sonntag für sich entscheiden konnten - ganz anders war das jedoch in den früheren Jahren, als die USA fast jedesmal die besseren Einzelspieler hatten. Also, das wird ein superspannender "Final-Sunday", bei dem die Nerven blank liegen werden. So viel steht schon jetzt fest.
Samstag Foursomes:
![]() Ian Poulter in Topform Samstag Fourballs: Der Nachmittag war ein zähes Ringen: Die Europäer taten alles, um die Partie zu kippen, allein sie schafften es nicht gegen hervorragend zurückschlagende US-Boys. Gleich die erste Partie ging wieder an die Amerikaner mit einem vollen Punkt. Boo Weekley und Localmatador J.B. Holmes bombten aus allen Rohren und bezwangen schließlich Lee Westwood und Sören Hansen mit 2 auf 1. Dann gab es eine weitere bittere Enttäuschung für die Europäer, als Steve Stricker, in Match Nummer 2, zusammen mit Ben Curtis das Duo Sergio Garcia/Paul Casey vom Sieg abhielt. Was Stricker an diesem Nachmittag für Putts gelocht hat - einfach unglaublich. Immer wenn die Euros, angetrieben von der Leidenschaft Garcias vorlegten und "El Nino" die geballte Faust nach einem Monsterputt in den Himmel reckte, zog Stricker nach und erstickte die europäische Freude bereits im Keim. Am Ende stand ein Unentschieden, was den Amis mehr half als den Euros. Match 3 ging allerdings an die Europäer, denn wieder konnte Paradiesvogel Ian Poulter, der sich in der bisherigen Woche zum erfogreichsten Teamspieler gemausert hat, zusammen mit McDowell Kenny Perry und Jim Furyk mit 1 auf schlagen. Damit hat Poulter 3 von 4 möglichen Punkten geholt und seine Wildcard voll gerechtfertigt (im Gegensatz zu Paul Casey). In der letzten Paarung zwichen Mickelson/Mahan und Karlsson/Stenson gab es Drama satt. Auf dem 18. Grün hatte schließlich der bestens aufgelegte Karlsson, der alleine auf den letzten zehn Löchern sieben Birdies scorte, die große Chance, mit einem Eagle-Putt aus 4 Metern, die Partie zugunsten der Europäer zu entscheiden. Leider verfehlte er das Loch auf der linken Seite knapp und die Partie wurde ebenfalls halbiert. ![]() Karlsson diesmal nicht "auf dem Dach", aber auch nicht im Glück Sunday Showdown: Am Sonntag geht es zum "Showdown" um 12.03 Uhr Ortszeit (18.03 Uhr deutscher Zeit) los mit den entscheidenden Einzeln. Es spielen gegeneinander: Anthony Kim und Sergio Garcia, Hunter Mahan und Paul Casey, Justin Leonard und Robert Karlsson, Phil Mickelson und Justin Rose, Kenny Perry und Henrik Stenson, Boo Weekley und Oliver Wilson, J.B. Holmes und Sören Hansen, Jim Furyk und Miguel Angel Jiménez, Stewart Cink und Graeme McDowell, Steve Stricker und Ian Poulter, Ben Curtis und Lee Westwood sowie Chad Campbell und Padraig Harrington. Tags: 37th Ryder Cup - Valhalla Golf Club - Nick Faldo - Paul Azinger - Padraig Harrington - Robert Karlsson - Phil Mickelson - Anthony Kim - Henrik Stenson - Paul Casey - Justin Leonard - Hunter Mahan - Justin Rose - Ian Poulter - Stewart Cink - Chad Campbell - Lee Westwood - Sergio Garcia - Kenny Perry - Jim Furyk - Graeme McDowell - Oliver Wilson - Sören Hansen - Miguel Angel Jiménez - J.B. Holmes - |
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