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US PGA: Harrington macht Major-Triple perfekt Drucken
Von Bert Schmidtke   
11. August 2008

Major-Sieg No. 3 für den 36-jährigen Iren Padraig Harrington binnen eines guten Jahres nach den beiden British Open Triumphen 2007 und 2008. Harrington begann bei der 90. Austragung der US PGA Championship im Oakland Hills CC mit Runden von 71 und 74 und war alles andere als "in contention". Dann kam der Abbruch am Movingday wegen heftigen Regens und Sturms über der Anlage nahe Detroit, Michigan. Und am "Championship Sunday" mussten reichlich Überstunden geleistet werden von über der Hälfte des Feldes - die Spitzenflights mussten sogar 36 Löcher gehen. Diesen Umstand nutzte der Ire mit seiner Erfahrung von zwei British Open Titeln zu seinen Gunsten. Er notierte zwei 66er Runden auf den beiden Schlussrunden (zusammen -8) und gewann schließlich mit -3 insgesamt mit zwei Zählern Vorsprung vor Ben Curtis (USA) und wieder einmal Sergio Garcia (Esp), der Harrington schon im Vorjahr im Playoff in Carnoustie unterlegen war. Harrington schreibt also weiter Geschichte und zeigt, dass die Titelverteidigung bei der Open in Royal Birkdale kein Zufall war. Im Anschluss an die Siegerehrung, bei der ihm ein Check über 1,35 Mio. US$ überreicht wurde, sagte Harrington gar: "I can get even better. I do believe I can improve as a player. There's plenty of my game to improve". Das hören wir Europäer natürlich gerne, zumal vor dem RyderCup im September in Valhalla. Aber, auch wenn Harrington der erste Europäer nach 78 Jahren (Tommy Armour, "The Silver Scot" 1930) ist, der die Wanamaker Trophy holen konnte, sollte er nicht vergessen, das Tiger Woods weder bei der Open noch jetzt bei der PGA Championship am Start war; er also der Profiteur von Woods Knieverletzung war - was seine Leistung jedoch in keiner Weise schmälern soll. 

Garcia erneut tragischer Held 

Sergio Garcia muss also erneut auf seinen ersten Major-Titel warten und abermals unfreiwillig den tragischen Helden geben. Diesmal war es wenigstens nicht im Stechen und Harrington gewann mit zwei Schlägen Unterschied. Ob "El Nino" das trösten wird? Ben Curtis hingegen, der nach seinem überraschenden British Open Sieg 2003, in der Versenkung verschwand, aus der er wie Phoenix aus der Asche hervortrat, hat mit seinem geteilten 2. Platz immerhin ein Ausrufezeichen und gesetzt und allen gesagt: Hallo mich gibt es auch noch - hier bin ich. Garcia scorte für die beiden Schlussrunden 69 und 68 und kam auf 279 Schläge insgesamt (-1). Curtis notierte 68 für Runde 3 und 71 für Runde 4, um auf die gleiche Schlagzahl zu kommen.

Europäer gut gerüstet für Valhalla 

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Beste Runde - A. Romero
Camilo Villegas (Col) und Henrik Stenson (Swe) teilen Rang 4 mit +1 total. Stenson egalisierte seine 68 von Runde 3 gleich wieder mit einer 72 in Runde 4 und muss sich, ebenso wie Garcia, weiter in Geduld üben. Seine Zeit ist noch nicht gekommen für einen Major-Titel, aber er war jetzt schon ein paar Mal nahe dran. Dann folgt Steve Flesch auf dem alleinigen 6. Platz mit +2 insgesamt. Phil Mickelson und Andres Romero (Arg), der mit der Einstellung des Platzrekords mit einer 65 (-5) am Samstag von sich Reden machte, teilen den gemeinsamen 7. Rang. Mickelson konnte einmal mehr die hohen Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, nicht erfüllen. Mit Alastair Forsyth (Sco) und Justin Rose (Eng) auf dem geteilten 9. Platz komplettieren zwei Briten das insgesamt erfreulich gute Abschneiden der Europäer beim letzten Major des Jahres. Und alle freuen sich jetzt auf das letzte große Highlight des Jahres, den RyderCup 2008 in Kentucky. 



Tags:  90. US PGA Championship - Oakland Hills CC - Padraig Harrington - Sergio Garcia - Ben Curtis - Justin Rose - Camilo Villegas - Henrik Stenson - Tiger Woods - Phil Mickelson - Steve Flesch - Andres Romero - Alastair Forsyth -
 
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